Auf dieser Seite werden Sie regelmäßig informiert über neue Ausstellungen, Lesungen, Buchherausgaben und andere Aktivitäten der Werkstatt und der Edition Wort und Bild.

Das Atelier Horst Dieter Gölzenleuchters - die Werkstatt Wort und Bild im Kulturmagazin, Lothringer Straße 36c, in Bochum-Gerthe - ist Arbeitsplatz für H.D. Gölzenleuchter wie Ausstellungsort, auch für Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland. Zur Werkstatt gehört die Edition Wort und Bild mit der Herausgabe von Autoren- und Künstlerbüchern sowie literarisch-grafischer Mappenwerke, z.B. die einmal im Jahr erscheinenden "Werkstattdrucke" mit Original-Grafik und Wortbeiträgen. Die Mappe dient der Unterstützung/Förderung der Kulturarbeit der Werkstatt.
Lesungen, Buchvorstellungen gehören zum Programm der Werkstatt. Der Besuch von Erwachsenen-Gruppen und Schulklassen ebenso.

 

Aktuelles und Termine

Seit einigen Tagen gibt es unter http://www.boesner.com/kunstportal/kunst-und-kuenstler/hintergrund/h-d-goelzenleuchter/ einen kleinen Film und
und weitere Informationen über Gölzenleuchters Arbeiten zu sehen.

Am Freitag, 18. November 2016 wurde in der Stadtbücherei Bochum eine Ausstellung von Büchern und Mappen
der Edition Wort und Bild eröffnet. Gleichzeitig wurde eine Broschüre zur Geschichte der Edition vorgestellt, die
von Studentinnen/Studenten des Germanistischen Instituts der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von
Dr. Joachim Wittkowski erstellt wurde.

Karl-Heinz Gajewsky nahm die Veranstaltung auf Videos auf. Hier zu sehen: http://reviercast.blogspot.de/search/label/Horst Dieter Gölzenleuchter

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Januar 2017 zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei zu sehen.

 

Am 19. März 2016 wurde im Fritz-Winter-Haus, Ahlen, die Ausstellung "Holzschnitte, Druckstöcke, Malerei" eröffnet.
Ein Foto (Fotografin: Andrea Felske) von der gut besuchten Eröffnung.

 

 

ein paar Fotos aus der Ausstellung im Neuen Rathaus Templin 2013

 

Das neue Buch von H.D. Gölzenleuchter "Holzschnittgeschichten" ist erschienen.

Eine schöne Rezension erschien im Lokalteil der Bochumer "Ruhrnachrichten":

H.D. Gölzenleuchter erzählt aus seinem Leben

Von Ronny von Wangenheim

Seit Jahren hat H.D. Gölzenleuchter "die Idee mit sich rumgeschleppt". Jetzt ist daraus ein Buch geworden: "Holzschnittgeschichten".

H.D. Gölzenleuchter wird hier von seiner Tochter Valentina beim Skizzieren der Arbeit »Garten der Frauen« beobachtet.

Foto: V. Gölzenleuchter

"Es sind Kurzgeschichten aus meiner Werkstatt als Holzschneider", erzählt Gölzenleuchter knapp. Aber es ist mehr als das. Natürlich lesen sich die einzelnen Texte einfach als Geschichten. Aber sie vermitteln auch etwas von dem Handwerk, der Kunst des Holzschneiders. Da geht es auch einfach mal um Techniken oder das Material.

Damit wird das Buch auch interessant für Menschen, die selber Holz als Material für ihre Kunst verwenden. Und weil Gölzenleuchter sich nie auf edle Materialien eingelassen hat, können von seinen Erfahrungen beispielsweise auch Schulen profitieren. "Ich glaube nicht, dass es solch ein Buch über Holzschnitte schon gegeben hat", verweist Gölzenleuchter auf viele "dröge Anleitungen, die von feinsten Hölzern ausgehen".

"Ich nehme, was ich finde oder bekomme", erzählt der 64-Jährige. Bauarbeiter geben ihm schon mal Balken, im Sperrmüll findet sich manches Teil, auch die Nordsee schenkte ihm Holz. "Jedes Material bringt seine eigenen Möglichkeiten mit", begeistert sich der Künstler. Gerhard Ribbrock (Museum Alte Poist, Mülheim) bringt Gölzenleuchters Werk in seinem Vorwort auf den Punkt. "Seine Holzschnitt-Technik erweist sich als Versuch mit möglichst knappen Mitteln zum Wesentlichen zu gelangen. Seine Werkzeuge sind jedermann zugängliche Geräte. Seine Werke sind Appelle, um für ein humaneres Leben überall auf der Welt zu kämpfen..."

Grieshaber

"Holzschnittgeschichten" erzählt auch aus dem Leben Gölzenleuchters, vermittelt seinen politischen Hintergrund, nennt Vorbilder wie beispielsweise HAP Grieshaber. Die erste Geschichte erzählt, wie Gölzenleuchter zur Kunst gekommen ist. Danach ranken sich seine Geschichten, entstanden in den letzten fünf Jahren, um ganz bestimmte Holzschnitte, die natürlich abgedruckt sind.

Da ist das Portrait von Grieshaber, das der Bochumer 1976 ins Holz schnitt. Dazu erzählt er, was Grieshaber für ihn bedeutete, erzählt von den 68ern und der Friedensbewegung, von eigenen politischen Aktivitäten. "Gudrun Landgrebe, auch ein Bochumer Gewächs, versuchte über die Zeitungsbude ihrer Mutter in Harpen unser 'Courage'-Heft unter die Massen zu bringen, was misslang. Alles naive Versuche", schreibt Gölzenleuchter da beispielsweise. Andere Texte beschäftigen sich mit Türen - ganz praktische Türen, in die Gölzenleuchter seine Motive hineinflext, aber auch Türen, die sich öffnen zu Menschen und Begegnungen. Bäume, Brücken -vieles hat für Gölzenleuchter in diesem Sinne mehrfache Bedeutung, denen er in seinen kleinen Geschichten nachgeht.

Tochter fotografierte

Das Buch wäre unvollständig ohne die vielen Abbildungen seiner Holzschnitte. Und unvollständig ohne die Fotografien, die seine Tochter Valentina über lange Zeit hinweg immer wieder in der Werkstatt gemacht hat. Sie zeigen einzelne Arbeitsschritte wie Vorzeichnungen, das Schneiden, Einwalzen oder Drucken. Aber Valentina Gölzenleuchter hat auch die kreative Atmosphäre der Werkstatt eindrucksvoll festgehalten. Das Buch wird komplett durch den Umschlag, einen handgedruckten Original-Holzschnitt.

"Holzschnittgeschichten" (25 €) erscheint in einer Auflage von 600 Exemplaren. Einer Vorzugsausgabe (50 €) ist ein zweifarbiger Holzschnitt beigelegt. Edition Wort+Bild, Tel. (0234) 70 44 91, ISBN 978-3-927430-60-0

Weitere Informationen über: Mail - H.D. Gölzenleuchter